Archive for the ‘Tagebuch’ Category

Gigbericht: 19.12.2009 X-Mas-Rockt, Bad Rappenau

Donnerstag, Dezember 24th, 2009

Muss ja zugeben, dass ich schon ziemlich aufgeregt war als ich am Samstag in der Mühltalhalle ankam. Nicht wegen der Größe des Konzertes, sondern eher weil so viele bekannte Gesichter und Freunde unter den Besuchern waren.
Um viertel nach neun war es soweit, nach kurzem Soundcheck starteten wir mit neuem Frontmann unseren Gig. Der ein oder andere Gast fragte sich bestimmt, ob er bei der richtigen Veranstaltung sei. Naja, unser Auftakt mit Eric hatte anfangs schon etwas vom Musikantenstadel. Als er dann aber die Melodie von „Wir sind frei“ anstimmte, war allen klar welcher Song nun an der Reihe war. Einfach grandios wie die Menge sofort lautstark mit einstimmte :o )

Im Anschluss ging es  „Auf hohe See“. Es war einfach “Hammer” als ca. 2500 Hände in die Höhe gingen. Einfach genial – danke dafür!

Unser erster neuer Song am Samstag war „Alles klar“, das erste Lied das bei unserer Aktion „Deine Geschichte“ entstanden ist. Trotz Premiere sangen alle in der Halle kräftig mit: ALLES KLAR!!!

Ehe wir zum letzten Titel kamen, rockten wir kräftig zu „Lass uns drüber reden“ und „Größte Stunde“.

Mit „Hallo sagen“ verabschiedeten wir uns auf ruhigere Weise. Markus mit Geigenbogen am Bass und ich mit meiner Cajon begleiteten Alex und Sven bei diesem weiteren neuen Song, welchen ihr euch an Hl. Abend kostenlos runterladen könnt.

Es war ein genialer, erster X-Mas-Rockt Auftritt für mich, der leider viel zu schnell vorüber ging.

Vielen Dank euch allen, die ihr so kräftig mitgesungen und getanzt habt.

Ich wünschen euch allen frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

Hoffe, wir sehen uns am 15. Januar im Klubsofa in Heilbronn,

viele Grüße

Hannes

Wüstenrot – Zeltlager

Montag, August 17th, 2009

Es begann alles als recht spontane Idee….ein Auftritt unter Woche…..so “kurz” ´mal zwischendurch…..und es kam ganz ANDERS !

In Bildern gibt es das Ganze hier zu bewundern.

Das Video findet ihr hier:

http://www.youtube.com/watch?v=BD8rwDNuoZI

 

Zum Hintergrund: Hannes ist für 3 Wochen Betreuer im Zeltlager Wüstenrot und er hatte vor kurzem die Idee, dass wir dort ja eigentlich ´mal spielen könnten.
Wenn es um spontane Ideen im Zusammenhang mit Musik geht, dann sind wir immer alle dabei :-)
Also war für Donnerstag ausgemacht: 20 Uhr Treffpunkt beim Zeltlager in Wüstenrot. Ehrlich gestanden dachten wir, dass nur einige Kids Interesse an der Musik haben werden und wir in irgendeiner Scheune mit mehr schlechter als rechter Musikanlage spielen würden…..und es kam….. na ANDERST eben.

Zunächst einmal wurden wir äusserst euphorisch und begeistert empfangen, was uns natürlich sehr freute.
Was wir dann im Gebäude vorfanden, war echt der Hammer – eine supergeile Bühne mit Anlage und Licht …. plus….Monitorboxen…..Hut ab – das hätten wir nicht gedacht.
Als wir dann die begeisterten Kinder draussen hörten, da blitzten auch bei uns die Augen und wir freuten uns riesig auf den Gig.

Zum ersten Song saßen dann erst einmal alle gespannt auf dem Boden……man wollte sich erst ein Bild von uns machen…und…bloß nicht zu sehr auffallen :-)
Der Applaus nach dem ersten Auftritt ist wohl nur mit der Stimmung beim letzten Silbermond-Support zu vergleichen – wahnsinn, welcher Krach hier gemacht wurde. Und nach der ersten höflichen Bitte, dass doch alle gerne aufstehen dürfen und sich vorne bewegen können, ging die Post ab. Es wurde geklatscht, getanzt, gesprungen – es ging einfach nur ab.

Es war ein absolut Hammer Konzert und uns wurde eines klar: 1. kommt es anderst und 2. als man denkt !

Vielen Danke für den tollen Abend mit Euch – wir werden noch lange sehr gerne daran zurück denken und wir unsererseits hoffen, dass wir Euch den ein oder anderen Hörwurm eingepflanzt haben *hehe*

Bis bald !

Höchstberg – Paniker OpenAir

Freitag, August 14th, 2009

Sonnenschein – perfektes Wetter – Wohlfühlklima…….all das passt eigentlich nicht zu den typischen „Randerscheinungen“ beim Schefflenztal Open-Air?
Doch dieses Jahr war es so weit……nachdem Markus und Sven vor Jahren schon einmal bei regnerischem Wetter mit der alten Band „Take the Cake“ und Alex ebenfalls vor vielen Jahren mit der früheren Band „sluts.“  dort aufgetreten sind, war es an diesem Tag so weit: Sonnenschein – Juhuu!?
Ok – Sonnenschein ist zu unserer Uhrzeit übertrieben, denn wir spielten zur „prime-Time“ Mitten in der Nacht – so um Mitternacht, um genauer zu sein.

Direkt vor uns rockten unsere Kumpels von AndiOliPhillip die Bühne und das ist nicht einfach so dahergesagt. Es ist schon erstaunlich, wie man zu dritt einen derart fetten Sound auf die Bühne zaubert – Hut ab. Man merkt, dass Sie die letzte Zeit viel gemeinsam Auftreten.
Also D von den Popstars würde sagen: “Jungs – Ihr seid so tight, dass es burnt“ ?
Viel Erfolg an dieser Stelle für Berlin am Tag der deutschen Einheit – da rocken die Jungs nämlich vor annähernd 1 Mio Menschen…also ähnlich vielen, wie auch beim Schefflenztal Open-Air dabei waren….

Doch nun zu unserem Auftritt. Anderer Beginn zu sonst: Die Vorstellung der einzelnen Bandmitglieder gleich vorne weg genommen, starteten wir das Set mit „Lass uns d´rüber reden“  und hatten gleich sichtbar Freude – vor allem Alex konnte seine neu gewonnene Freude über seine neu gewonnenen Erkenntnisse zu Markus nicht verbergen. Markus mag es ganz stark, wenn Ihr……nein – da muß man dabei gewesen sein und es wäre Markus gegenüber nicht wirklich fair, diese beiden Punkte offen zu legen.
Auf jeden Fall fing es sehr lustig an und zieht sich dann auch weiter. Frage an dieser Stelle „Wo sind eigentlich die Jungs von HIER REGIERT DER SVS….HIER REGIERT DER SVS….“ Zu später Stunde hin? Haben Sie als Letztes mit dem verheirateten Phillip gesehen…aber das sind ja nur Gerüchte.
Wichtige Anmerkung an dieser Stelle: Der schöne Ort an der Jagst SIGLINGEN wird nicht als SICKLINGEN ausgesproochen, sondern weicher: Sillinge´
Soviel zum kulturellen Beitrag im Fach „Kocher- und Jagsttal“ TOTLACH

Gig beim Garnix Festival in München, oder à Flipper und das Schlauchboot in Seenot ;-)

Montag, Juni 29th, 2009

Live @ Garnix, München from ScheinFrei? on Vimeo.

____________________

Am vergangenen Mittwoch war es soweit. Zwei Stunden rocken beim Garnix Festival in München.
10.30 Uhr war Treffpunkt im Proberaum um den einen oder anderen Song noch einmal anzuspielen.
Gegen 12 Uhr machten wir uns dann samt Kameramann Marc (mit Kamera) auf den Weg.
On tour ging es wieder mit unserem stylischen“ Mannschaftssportwagen“
(schwarzer Sprinter, getönte Scheiben, Alufelgen und Standheizung (aber
wer braucht bei so einem Bombenwetter schon  ne Standheizung) “Gell Alex”!

Da Basser Markus schon am Ortsausgang von Untereisesheim von einem mörderischen Hungergefühl geplagt wurde, dauerte es nicht lange bis zur ersten Rast. Es geht einfach nichts über ein gesundes Mittagessen beim goldenen M.

Um 16 Uhr standen wir in der bayrischen Landeshauptstadt  auf der Matte und wurden von den Garnix Organisatoren in Empfang genommen und in den weiteren Ablauf eingewiesen.
Das Festival war gut besucht und der extra aufgebaute Biergarten sorgte mit
für eine gemütliche Atmosphäre.
Einige Gäste tanzten bereits vor der Bühne zu den Reggaebeats der 3 Jungs
von Stamina.

Im Anschluß waren wir an der Reihe, Soundcheck und ab ging es. Mit
Maskenball starteten wir unseren Auftritt und lockten einige Besucher
aus dem Biergarten vor die Bühne.
Drei  Festivalanhänger machten es sich sogar in einem mit Wasser
gefüllten Schlauchboot vor der Bühne bequem. Sie ahnten zu diesem
Zeitpunkt noch nicht, dass sie ihr Boot bald teilen müssten…

Einige Songs und eine Fußmaschine (Hannes hatte einfach zuviel Kraft!) später, kam Alex auf die grandiose Idee, sich als Thomas Gottschalk des Münchner Garnix Festival zu verwandeln. Er wettete, dass die Zuhörer es nicht schaffen würden, 8 Mädels zu finden, die gemeinsam das Boot besteigen und darin kräftig abrocken würden. Falls er mit seiner Behauptung falsch liege, würde er allen Bootsinsassen eine Scheinfrei-CD schenken, so seine Versprechung. Bei „Auf Hoher See“  waren dann  zwar nicht nur Mädels im Boot, aber gerockt wurde definitiv.  Die Cd`s wurden verteilt, ganz UMSONST .

Abgerundet wurde diese Bootstour noch durch ein seltsames
Geräusch von Sven´s Gitarre. Durch irgend einen Defekt hörte sich das
ganze wie ein Delphin an. Flipper war geboren und zog sodann seine Bahnen
auf der Bühne. Die ganze Aktion konnte eigentlich nicht mehr getoppt
werden – nahmen wir an…. Was dann allerdings bei „Claus Hipp“
abging, war ziemlich genial. Auch wenn der Text nicht bekannt war, wurde
der Refrain lautstark mitgesungen und ordentlich abgetanzt..
Die Fans hatten auch nach 2 Stunden noch nicht genug und forderten nach
Zugaben. Deshalb kam am Ende nun doch noch unser einziger englischer und nicht so ernst gemeinter Titel zum Zug. Bei „Living The War“ gaben  wir noch einmal alles, ehe wir uns endgültig verabschiedeten.

Nachdem wir alle Instrumente verladen hatten, schafften wir es nach mehreren Versuchen doch noch unser Zelt für die Nacht aufzustellen. Vielen Dank an alle Helfer, die an diesem Wahnsinnsprojekt beteiligt waren.

Fast genau so schwierig war die Entscheidung für einige Bandmitglieder, wo
sie übernachten sollten. Zelt oder Bus? Das war hier die Frage.
Nach ca. 1 Std. und mehrmaligem testen der Schlafstätte konnten sich aber
doch noch alle einig werden.

Es folgte ein chilliger Abend bei Gitarrenmusik mit den Garnixorganisatoren
und einigen Helfern. Erst spät in der Nacht kroch einer nach dem anderen
in seinen Schlafsack (oder auch nicht!?!)
Dass Markus trotzdem nicht richtig schlafen konnte lag wohl an der
fehlenden Rheumadecke.

Nach dem Frühstück machten wir uns dann gemeinsam mit Marc ( ohne Kamera ) auf den Heimweg.
Wir hoffen das es 2010 wieder klappt und wir dabei sein können…

Klubsofa im Ausnahmezustand

Mittwoch, April 22nd, 2009

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Clubsofa; Wie der Name schon verrät ist es hier äußerst gemütlich…
Tatsächlich finden sich in jedem Eck Sofas und Sessel in die man sich
hinein fallen lassen kann. Aber die gemütliche Stimmung sollte nicht lange
anhalten…

Nachdem wir uns um 18:00 getroffen hatten, waren wir um 20:00 mit dem
Aufbau fertig. Nach ausgiebiger Nahrungsaufnahme legten wir dann mit ein paar ruhigen Covers auf Barhockern los. Unterstützung erhielten wir
hierbei von Sängerin Julia von Take The Cake, die ein breites Spektrum an
Songs zum Besten gab; darunter auch eine Balladenversion von „Eyes
of a Tiger“ und der Rocker „Like the way I do”.
Wir Scheinfreier ergänzten das Programm und sangen im Wechsel Songs von “Wonderwall” bis “It´s my Life”. Bei letzterem wurde im übrigen Bon Jovi Fan Nr. 1 Eric auf die Bühne gebeten um mitzutrellern. Schön war es nicht, aber selten…  ;-)

Nachdem der Laden nun immer voller geworden war, schoben wir nach einiger
Zeit die Barhocker zur Seite, riefen Schlagzeuger Hannes auf die Bühne und
legten Un-unplugged… also gerockt so zu sagen, mit den ScheinFrei-Songs
los.

Opener war „Lass uns drüber reden“, ein Song der irgendwie in Vergessenheit geraten war und vielen noch von der ersten Scheinfrei Demo
bekannt ist. Schon im ersten Set wurde es immer voller, aber was sich dann
im zweiten Set abspielte war der Hammer!
Eröffnet wurde das Set von einem nagelneuen noch nie gespielten Scheinfrei-Song, der sofort lauthals mitgesungen wurde! Von da an steigerte sich die Stimmung im Minutentakt… “Wir sind frei” wurde lauthals mitgesungen und “Simsalabim” sorgte ordentlich für Bewegung in der Menge.

Nach Ende des zweiten Sets sollte die Arbeit für uns nicht beendet sein.
Wehement wurden wir aufgefordert weiter zu spielen.

Julia kam während der Zugabe noch mal auf die Bühne und brachte die Meute
mit “Walking on Sunshine” ordentlich zum “hüftschwingen” und mitgröhlen…
Man könnte meinen wir seien am Höhepunkt (…oder Tiefpunkt… je nachdem…)
angelangt als Basser Markus den David Hasselhof abgab und “Looking for
Freedom” johlte… Dass im Club jeder den Text beherrschte und ordentlich
mitbrüllte war ebenso peinlich wie sein Auftritt selbst. Und wenn die Leute so richtig ausrasten und uns oben alles so richtig Spass macht, spielen wir in der Regel den einzigen englischsprachigen Heavy Metal ScheinFrei-Song: „Living the War“. Es gibt keine Akkorde, keinen Text, kein Arrangement… eigentlich nur einen Refrain… Aber irgendwie rockt er wie sau!!!
Und so wie wir am Schluss oben rockten und jeder musikalischen Richtlinie
trotzten, waren die Leute vor der Bühne zu einer wilden Horde brüllender und umherspringender Wesen geworden.

Danke an alle die da waren! IHR habt wirklich gerockt wie sau!

CocaCola Soundwave: Gig mit Razorlight in München

Mittwoch, April 15th, 2009

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Schon sehr lange hatten wir uns auf diesen Tag gefreut… endlich mal wieder so ein richtiger Band Tag. So was hatten wir seit den vielen langen langen Tagen im Tonstudio schon länger nicht mehr!

Um 9:00 sollte es Morgens schon losgehen… Für Basser Markus eine absolute Qual… Aber ihm wurde ein ausgiebiges Catering vor Ort versprochen und so schaffte auch er es rechtzeitig aus den Federn. Was bei keinem ScheinFrei? Ausflug fehlen darf ist die obligatorische Butterbretzel. An dieser Stelle sollte auch einmal erwähnt werden, dass wir schamlos von der Bäckerin angeflirtet wurden. Da uns das schon seit Jahrzehnten nicht mehr passiert ist, führen wir den Flirt auf unseren neuen Schlagzeuger Hannes zurück, der heute seinen ersten Auftritt haben sollte. Und klar, nichts einfacher als das… Erster Auftritt und dann gleich mal in München mit Razorlight vor 2000 Leuten… Ha!

Uns blieb nichts anderes übrig als ihn im Vorfeld die ganze Zeit anzulügen und ihm zu erklären dass bei so einem Auftritt im Grunde gar nicht viel schief gehen kann… das glaubt er heute noch  ;-)

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Nach guten (Doppelsinn) drei Stunden Fahrt waren wir im Hilton Hotel angekommen. Jaaaaa, im Hilton! Nein, wir sind nicht berühmt oder verschnöselt oder sonst was! Aber Coke hat für die CocaCola Soundwave Tour offensichtlich einiges locker gemacht. Vor Ort waren wir selbst nicht mehr ganz sicher ob wir nicht doch “etwas Besseres” sind.  Nach einem höchst angemessenem “Herzlich  Willkommen” in der Lounge wurden wir in den weiteren Ablauf förmlichst instruiert. Es sollten diverse Interviews vor laufender Kamera für diverse Zwecke folgen mit anschließendem Catering (um 17:30; Markus wurde ganz blass) im Backstage Bereich. Während des ersten Interviews fanden wir uns in unserer gewohnten Rolle wieder… Offensichtlich sind wir nichts “Besseres”. Ein riesen Dumgebabbel nahm wie so oft seinen Lauf… wir müssen uns immer wieder wundern dass die Reporter nicht in Verzweiflungstränen zusammenbrechen. Meistens ist es aber gegen Ende eines Interviews so, dass die Reporter dann selbst infiziert sind und selbst mitdummbabbeln (ja, das ist Deutsch!).

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Nein, aber jetzt mal im Ernst… Die Art wie dieses Event aufgezogen wurde, war an professionalität nicht zu überbieten. Alles war durch und durch organisiert und wir kamen uns teilweise schon vor wie bei Germanys next Top Model oder so… Das hatten wir in dieser Form noch nicht erlebt.

Es folgten noch ein paar Fotoshootings und dann fanden wir uns endlich im Backstage Bereich wieder, wo wir den anderen Bands begegneten. Immer wieder schön Leute zu treffen die offensichtlich auch irgendwie einen an der Klatsche haben. Wir grüßen herzlichst die Bands die mit uns diesen Tag geteilt haben (The Rising Rocket, Split, TOS, Yes But und Wir (also nicht wir ScheinFrei?……… die Band heisst “WIR”; Missverständnisspotential;   ja, das ist auch Deutsch!).

Dann ging das Warten los… Die Zeit kann ganz schön lange werden bis unser dicker Basser endlich mal was zu essen hat und aufhört zu nörgeln. Wie ein Segen kam dann die Frage ob Sven nicht ein Interview mit Razorlight führen möchte…. als Reporter so zu sagen… Aus Sicht des eigentlichen Reporters war dies ein großer Fehler…. Statt vernünftige Fragen über die Entstehung von Razorlight oder Erfahrungen während der Tour zu stellen, drehte sich das Gespräch primär um Gegenmaßnahmen zur Beseitung von Zwiebelgeruch nach dem Schnibbeln in der Küche usw… Der Reporter versuchte zwischenzeitlich verzweifelt einzuhaken, aber sein Versuch wurde von Razorlight selbst unterbunden… Die stehen wohl auch mehr auf Dummgebabbel…

Fragt nicht wann… aber irgendwann war es dann soweit… Die ersten Bands begannen mit ihren Auftritten. Hannes war nicht nervös… der dachte ja immer noch es kann nichts schief gehen… Und plötzlich war es dann soweit. Die Instrumente waren gestimmt und wir wurden abgeholt und hinter die Bühne geführt. Nach einer netten Ansage des sympatischen Moderators wurden wir auf die Bühne gerufen.

Wir starteten mit Simsalabim… Was uns erwartete war uns nicht ganz klar. Die anderen Bands hatten sehr viel mehr Leute in gleich mehreren Bussen angekarrt als wir (Schande über uns)…Und das ganze war im Rahmen eines Wettbewerbs… Nach den Auftritten sollte durch lautes Gebrüll der Fans anhand der gemessenen Lautstärke entschieden werden wer weiterkommt. Dass unsere 2,5 mitgebrachten Fans die anderen übertönen würden erschien uns als unwahrscheinlich. Angeblich war eine der Bands von Fans einer anderen Band sogar ausgebuht worden… Aber Hannes war nicht nervös… (kann ja nichts passieren… )

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Nach dem ersten Song buhte niemand… Die schauten eigentlich alles ganz freundlich. Na Gott sei Dank!

Natürlich haben wir “Wir sind Frei” gespielt und nachdem die vielen Fans die teilweise von oben bis unten mit dem Namen IHRER Lieblingsband bekritzelt waren doch ganz nett dreinschauten, beschloss Sänger Alex es zu wagen sie singen zu lassen. Und siehe da, SIE SANGEN. BABABAAAADAB; WIR SIND FREI SCHEEINFREEEEIII …. Das sind doch die schönen Momente im Leben eines Musikers. Für uns war das die allergrößte Freude des Abends. VielenVielen Dank an die Fans von WIR, TOS, The Rising Rocket, Yes But und Split! Ihr habt uns sehr sehr viel Spaß gemacht. Die mitgereisten ScheinFrei? Fans haben sich bei der anschliessenden Abstimmung per Gebrüll natürlich voll ins Zeug gelegt… Der ein oder andere konnte am nächsten Tag nicht mehr sprechen. Aber gegen die Massen der anderen Bands war nicht anzugkommen… Wir geben uns neidlos geschlagen!

Wir gaben nach der Abstimmung noch ein letztes Interview… wir platzen selbst vor Spannung, weil wir es kaum erwarten können es zu sehen!!! Aber lasst Euch einfach mal überraschen  ;-)

Was nun folgte war absehbar… Sehr viel Spaß mit zuviel Wein, Bier Jacky und Bacardi Cola (von der Fa. CocaCola natürlich *Werbung ENDE*) mit anschliessenden Fahrten im Gepäckwagen durch die Hotelgänge und Roomservice Bestellung um 3:00 mit Chilli con carne und Paninis.

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Morgens kamen wir dann sehr verpennt in den Frühstücksraum… Es freute uns natürlich enorm als wir von Teilen der anderen Bands mit Gesang begrüßt wurden… BABABAAADAB BABABAAADAB WIR SIND FREI    SCHEINFREEEEIIII…. DANKE!!! Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen….

Übrigens: Hannes hatte Recht!

Busse nach München voll

Donnerstag, März 19th, 2009

Die Plätze zum Razorlight-Konzert sind ausgebucht.

Das Konzert mit Busfahrt findet am 11.04.2009 in München in der Muffathalle statt. Das Ganze findet mitten in München statt; ihr könnt also gerne noch Shoppen und Kaffeetrinken gehen.

Die Abfahrtszeit wird um 12 Uhr sein. Die Haltestellen werden euch entsprechend per Email mitgeteilt.

Wir freuen uns auf einen tollen Nachmittag/Abend in München mit eurer Unterstützung.

Die ScheinFrei?er

X-Mas Rockt 2008

Dienstag, Dezember 23rd, 2008

Da AndiOliPhilipp und Scheinfrei bei X-Mas Rockt nicht nur Musiker sondern eben auch Veranstalter sind, ist X-Mas Rockt für uns meist einer der anstrengendsten Tage im ganzen Jahr. Am Abend vor der Veranstaltung trafen wir uns, um wie jedes Jahr aus der Turnhalle einen Veranstaltungsort zu bauen.  Dazu müssen alle Bars, die Kühlschränke, die Absperrungen für den Raucherbereich, der Eingangsbereich und die Bühne aufgebaut werden. Dann müssen natürlich noch jede Menge Dinge organisiert werden, wie Kassen mit ausreichend Wechselgeld, Organisation der Garderobe, Armbändchen für den Eintritt, Müllbeutel überall, Einweisung der Securitys und Sanitäter, Hinweisschilder und Preislisten aufgehängt usw…. usw.

Da das Alles nicht am Abend des Vortages zu schaffen ist, trafen wir uns mit unseren Freunden von AndiOliPhilipp am Tag der Veranstaltung nochmals um 8:30 Morgens, um bis 14:00 mit dem Aufbau fertig zu sein. Das erklärt dem Ein- oder Anderen von Euch vielleicht auch warum wir am Abend meist doch etwas abgeschafft aussehen.

Auf eines muss man übrigens eingestellt sein: es wird bei einer solchen Veranstaltung niemals alles glatt laufen. Man wird bis 1 Minute vor dem Einlass NIE fertig sein… egal wie früh man anfängt!! Aber sobald dann die ersten Leute drin sind und die ersten Bands ihr Bestes geben, kommt meist auch die erste Erleichterung… nur eben meistens leider keine Verschnaufpause!!! Die Kühlschränke müssen ständig nachgefüllt werden, die Techniker brauchen was zum Trinken…

Nach Stunden des Rumrennens kam irgendwann der Moment für den man das Ganze tut! Der Moment in dem man die Bühne betritt! Der Moment in dem einem Scheißegal ist ob es unten brennt oder nicht… wir wollen nur noch rocken… Während die Band auf der Bühne gegenüber, in diesem Fall Lock und Gurr, die man zu Ihrer Darbietung übrigens nur beglückwünschen kann, die Menge zum Toben bringt, machten wir unseren kleine Soundcheck. Sobald Lock und Gurr fertig sind, geht alles nämlich ganz schnell…

Wir legen los mit dem Song “HN-JK”. Das ist übrigens der Moment den man geistig immer etwas verpennt. Meist hört man dass man mitten im ersten Song steckt und schaut noch mal auf die eigenen Hände um sicherzugehen dass man auch mitspielt…

Definitiv auf der Bühne angekommen sind wir bei “Auf Hoher See” … ein Meer von Händen klatscht im Takt zu unseren Zeilen… Allein dieser Moment wäre es wert!! Gänsehaut ist wirklich kein Begriff… Es fällt sehr schwer sich noch auf das eigene Instrument zu konzentrieren. Meist wechseln wir einfach nur viel sagende Blicke unter einander, die eigentlich nur eins sagen: “JAAA MANN!!!!!!!!!!!!!!” …. Auch die folgenden Songs waren für uns kaum zu fassen! Unglaublich wie geil Ihr drauf seid!!! Es ist schwer Auftritte mit einander zu vergleichen… aber eines steht fest: So wenig zu tun hatten wir noch nie… fast jede Zeile habt ihr lautstark mitgesungen, ohne Aufforderung gingen immer wieder hunderte von Armen nach oben und klatschten uns den Takt… Wir hoffen irgendjemand hat das gefilmt!! Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie verdammt dankbar wir für Eure Begeisterung während dieses ganzen Auftritts sind! Über das Jahr rackern wir schon ordentlich… aber genau in diesen Momenten wissen wir warum!!

Danke für das Jahr 2008! Danke für Eure Unterstützung! Wir werden uns SEHR bemühen Euch im Jahr 2009 mehr zu bieten als jemals zuvor und wir wissen, wenn wir Euch brauchen seid Ihr da! Danke!

Voller Adrenalin müssen wir leider irgendwann die Bühne verlassen und nachdem die letzte Band gespielt hat und die Halle um 2:00 Morgens vollkommen leer ist, geht es direkt an den Abbau. Jeder Tisch muss dorthin wo er war… die Bühne, die Zäune… alles muss wieder abgebaut werden. Irgendwann am frühen Morgen sind wir fertig… die Musiker von AndiOliPhilipp, die ganzen Helfer und wir sehen so was von Scheisse aus… das könnt Ihr Euch nicht vorstellen… Aber eines muss nach diesem Tag zum Abschluss immer sein… die obligatorische Gulasch Suppes… Wer noch in der Lage ist den Löffel zum Mund zu führen bestellt eine…  ;-)

Bis Bald!

(Bilder folgen in Kürze)

NCO Club Schwäbisch Hall

Dienstag, November 18th, 2008

Wieder ein Auftritt im NCO Club in Schwäbisch Hall… Keine Ahnung wieso… Aber irgendwie freuen wir uns immer wie kleine Kinder wenn dort ein Gig ansteht. Vermutlich liegt es an diesem unvergleichlich geilen Flair, den dieser Ort ausstrahlt… 

21:30 betraten wir die Bühne und plazierten uns auf unseren Barhockern… Wie gewohnt spielten wir hier auch diesmal unplugged. Dafür war der Sound übrigens ungewöhnlich “rockig”, was auch gleich zu dem ersten Lacher führte. Als Basser Markus zufällig während einem Übergang nach hinten sah, bot sich ihm ein Bild für Götter. Drummer Kiedi schlug mit seinen Besen (die er statt den sonst üblichen Sticks schwang) wie ein Heavy Metal Drummer in Höchstmotivierter Manier auf seine Trommeln ein. Mit diesen Besen sah das ganze zum Schreien aus. Der Song war für Markus gelaufen… Ein anhaltender Lachanfall hielt ihn von Musikalischen Höchstleistungen in diesem Song fern. Aber für IHN sollte das erst der Anfang sein.

Das letzte Mal als wir im NCO Club aufgetreten waren, hatte er als Bassist einen Basser Witz nach dem anderen hinnehmen müssen… Und die Dinge nahmen ihren Lauf… Kaum waren 3-4 Songs gespielt, erzählte Sven erneut einen Basser Witz. Empört verließ Markus die Bühne… Ein Finger streckte er dabei hoch in Richtung Bühne…. Unter Applaus, versteht sich… Mit einem Schmunzeln nahm er wieder Platz… Aber dies war erst der Anfang. Das Ganze verlangte den Rest der Band nach Wiedergutmachung!! Während Alex die neue Ballade “Worum es eigentlich geht” zum Besten gab, forderte Sven Markus auf sich schonmal unten vor der Bühne auf einen Barhocker zu setzen. 

Sichtlich überrascht verließ Markus erneut die Bühne und nahm vor ihr auf dem Hocker platz. Eine kurze Rede enthüllte wie die Wiedergutmachung aussehen sollte. Alex hob einen Songtext nach oben… Über ihm stand der Name des offenbar neuen Songs: “Der Basser” !! Jetzt war es aus mit unserem Lieblingsopfer… Der konnte sich vor Lachen nicht mehr auf dem Stuhl halten, als er mit verschiedenen Zitaten aus seiner Vergangenheit konfrontiert wurde… Und das Beste: Der Song ist gar nicht schlecht!! Der Refrain ist sogar ziemlich eingängig… 

Einer der schönsten Auftritte im Jahr 2008 sollte nach ca. einer Stunde leider zu Ende sein… Dieser Ort wird für uns immer etwas ganz besonderes sein. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal…

weitere Bilder vom Auftritt findest Du hier

 

Gig mit Barbed Wire in Degmarn

Montag, November 10th, 2008

Wieder einmal ein Gig mit Barbed Wire… Das ist für uns als Band in der Regel eine sehr stressfreie Angelegenheit. Wir kennen uns jetzt schon seit einigen Jahren und haben schon unzählig viele Auftritte gemeinsam gespielt.

Für die die noch nie auf einer Bühne waren müssen wir kurz etwas erklären: auf der Bühne hört man relativ wenig. Die Anlage ist nach vorne gerichtet und man steht auf der Bühne hinter den Boxen. In der Regel hat man deswegen Monitore auf der Bühne, sprich Boxen die nur für die Musiker sind, damit die hören was vorne so rauskommt.
Barbed Wire hat seit einigen Jahren In-Ear Monitoring… Sie haben also nicht besagte Boxen auf der Bühne sondern statt dessen Kopfhörer im Ohr, die den selben Zweck erfüllen. Jeder Musiker hört das was vorne rauskommt direkt über die Hörer.
Als Barbed Wire vor einigen Jahren diese Umstellung machte, waren wir natürlich unwissend ohne Kopfhörer angetreten… Folglich hatten wir auf der Bühne keinen Sound. Nachdem wir den Auftritt trotzdem irgendwie überstanden hatten, verzichteten wir auch bei allen künftigen Auftritten auf Kopfhörer und spielten eben ohne Sound auf der Bühne… Man gewöhnt sich an Alles ;-)

Diesmal hatte Barbe Wire wieder eine Neuerung; eine Digitale Anlage. Dadurch kam das Tonsignal leicht versetzt bei den Boxen an… Egal, wenn alle nach dem selben Signal spielen, darf es vorne ruhig etwas später rauskommen…
Wenn man aber wie wir jetzt keine Hörer hat, gibt das ein ziemliches Gewirr… Man hört etwas von Vorne das in einem ganz anderen Timing spielt als das was man auf der Bühne so von sich gibt.

Ausser für Schlagzeuger Kiedi konnten wir für alle einen Hörer auftreiben. Das machte die Sache für ihn nicht leichter, da wir nach dem verschobenen Signal in den Kopfhörern spielten und er…. naja er spielte ganz allein. Wie er sich fühlen musste war seinem Blick anzusehen. Er spielt so gut er kann…. Und wir spielen einfach ganz anders… eigentlich geil! Wäre mal ne gute Idee für versteckte Kamera.

Wie auch immer…

Wir wissen immer noch nicht genau ob das Ganze halbwegs erträglich bei unseren Zuschauern ankam. Aber solltest Du dort gewesen sein, darfst Du uns gerne berichten wie es so war ;-)

Da wir eh nicht so genau wussten wie der Sound unten ankam, beschlossen wir mal was Neues zu versuchen:
in der vergangenen Probe hatte sich Basser Markus wie so Oft (UNGEBETEN) ans Schlagzeug gesetzt. Ihm zu sagen dass er das Instrument nicht beherrscht, bringt meist nur wenig. Da Sven eh noch am Gitarrenklimpern war, nutzte Markus gleich die Chance um dazu einen seiner unerträglichen Beats zum Besten zu geben. Plötzlich klang das ganze so ein bisschen nach einer schlechten Metalband, was Sänger Alex sofort erkannte und spontan begann ein paar Zeilen zu singen. Innerhalb von 3 Minuten war der Song “Living the War” entstanden… In seiner vollen Grausamkeit!

Keine Ahnung wer die kranke Idee hatte… Plötzlich hatten Markus und Kiedi die Instrumente getauscht und es ging wieder los… AUF DER BÜHNE… UNGEPROBT!!! MIT MARKUS AM SCHLAGZEUG!!!!!!!!!!!!!!!

Wir entschuldigen uns bei allen Anwesenden… Aber wir hatten einen Heidenspaß!! Ein Blick in die Gesichter vor der Bühne war übrigens unbezahlbar. Ausser einigen die breit grinsten waren eigentlich nur offene Münder zu sehen.

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