Klubsofa im Ausnahmezustand
Clubsofa; Wie der Name schon verrät ist es hier äußerst gemütlich…
Tatsächlich finden sich in jedem Eck Sofas und Sessel in die man sich
hinein fallen lassen kann. Aber die gemütliche Stimmung sollte nicht lange
anhalten…
Nachdem wir uns um 18:00 getroffen hatten, waren wir um 20:00 mit dem
Aufbau fertig. Nach ausgiebiger Nahrungsaufnahme legten wir dann mit ein paar ruhigen Covers auf Barhockern los. Unterstützung erhielten wir
hierbei von Sängerin Julia von Take The Cake, die ein breites Spektrum an
Songs zum Besten gab; darunter auch eine Balladenversion von „Eyes
of a Tiger“ und der Rocker „Like the way I do”.
Wir Scheinfreier ergänzten das Programm und sangen im Wechsel Songs von “Wonderwall” bis “It´s my Life”. Bei letzterem wurde im übrigen Bon Jovi Fan Nr. 1 Eric auf die Bühne gebeten um mitzutrellern. Schön war es nicht, aber selten…
Nachdem der Laden nun immer voller geworden war, schoben wir nach einiger
Zeit die Barhocker zur Seite, riefen Schlagzeuger Hannes auf die Bühne und
legten Un-unplugged… also gerockt so zu sagen, mit den ScheinFrei-Songs
los.
Opener war „Lass uns drüber reden“, ein Song der irgendwie in Vergessenheit geraten war und vielen noch von der ersten Scheinfrei Demo
bekannt ist. Schon im ersten Set wurde es immer voller, aber was sich dann
im zweiten Set abspielte war der Hammer!
Eröffnet wurde das Set von einem nagelneuen noch nie gespielten Scheinfrei-Song, der sofort lauthals mitgesungen wurde! Von da an steigerte sich die Stimmung im Minutentakt… “Wir sind frei” wurde lauthals mitgesungen und “Simsalabim” sorgte ordentlich für Bewegung in der Menge.
Nach Ende des zweiten Sets sollte die Arbeit für uns nicht beendet sein.
Wehement wurden wir aufgefordert weiter zu spielen.
Julia kam während der Zugabe noch mal auf die Bühne und brachte die Meute
mit “Walking on Sunshine” ordentlich zum “hüftschwingen” und mitgröhlen…
Man könnte meinen wir seien am Höhepunkt (…oder Tiefpunkt… je nachdem…)
angelangt als Basser Markus den David Hasselhof abgab und “Looking for
Freedom” johlte… Dass im Club jeder den Text beherrschte und ordentlich
mitbrüllte war ebenso peinlich wie sein Auftritt selbst. Und wenn die Leute so richtig ausrasten und uns oben alles so richtig Spass macht, spielen wir in der Regel den einzigen englischsprachigen Heavy Metal ScheinFrei-Song: „Living the War“. Es gibt keine Akkorde, keinen Text, kein Arrangement… eigentlich nur einen Refrain… Aber irgendwie rockt er wie sau!!!
Und so wie wir am Schluss oben rockten und jeder musikalischen Richtlinie
trotzten, waren die Leute vor der Bühne zu einer wilden Horde brüllender und umherspringender Wesen geworden.
Danke an alle die da waren! IHR habt wirklich gerockt wie sau!


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